Ein Podcast zum Phänomen der Geschwindigkeit im Leben, in der Psychoanalyse und in der Psychotherapie, und was das alles mit Achtsamkeits-Praxis zu tun hat
Veränderung braucht Zeit. Vor allem in der Psychotherapie. Aber können wir uns das angesichts knapper Kassen bei den Versicherungen überhaupt noch leisten?
In den Neurowissenschaften lernen wir, dass strukturelle Veränderungen des Gehirns Zeit erfordern. Auch Erholungszeit, Zeit zur „Neu-Verschaltung“, und zum Vergessen.
Auch in meinen Psychotherapien merke ich das immer wieder. Über lange Zeit scheint es so, als wenn sich nach anfänglichen Verbesserungen nichts Wesentliches ändern würde.
Oft erzählen Patient*innen nach längerer Zeit, dass ihr Umfeld Veränderungen vor ihnen selbst bemerkt hat.
Um mit Psychotherapie nachhaltige Veränderungen auf tieferen seelischen Ebenen zu bewirken, brauchen wir also auch Zeit.
Je früher und je tiefgreifender der Mensch in seiner gesunden psychischen Entwicklung beeinträchtigt wurde, umso länger dauert es oft, bis Veränderungen wirksam werden.
Wenn wir uns dafür keine Zeit mehr nehmen, finden nach dem Ende einer Psychotherapie seltener eigenständige Entwicklungen statt, die auf dem Erreichten aufbauen können.
Damit Menschen nicht immer wieder vor den gleichen Problemen landen.
Das ist nicht nur extrem menschlich gedacht, sondern auch sehr ökonomisch.
Human-ökonomisch.
Was aber müssen wir tun, um in der Psychotherapie solche guten Ergebnisse zu erzielen?
Wie können wir Menschen dazu verhelfen, sich selbst zu helfen?
Welche Rolle spielt dabei Psychotherapie, aber auch Achtsamkeitstraining, Meditation?
Darüber spreche ich im Podcast „50 Minuten“ der International Psychoanalytic University Berlin mit Daniel Jakubowski.
Wer Lust hat, reinzuhören, gelangt über die Links unter dem Vorschau-Video zum Podcast. Ansonsten finden Sie ihn überall dort, wo es Podcasts gibt.
Hier die Links zum Podcast: