Achtsamkeit

  • Alles ändert sich, wenn ich präsent bin

    Alles ändert sich, wenn ich präsent bin

    Was macht eigentlich den Unterschied in einer guten Psychotherapie? Viele Patient*innen sagen: Endlich hört mir jemand richtig zu. Das gelingt einfacher, wenn wir unsere Aufmerksamkeit ganz auf das Geschehen im Hier und Jetzt fokussieren können, und gleichzeitig offen sind für alles, was geschieht. Dass dazu ein anderer Denkmodus hilfreich ist als der, den wir benutzen, um Probleme zu lösen, verwundert erst einmal. Doch was es mir der Haltung der Präsenz auf sich hat, und wie eine „gleichschwebende Aufmerksamkeit“ uns dabei hilft, zu wissen, was jetzt dran ist, darüber spreche ich in meinem ersten Podcast-Interview mit Stefanie Hock, Gesundheitsvolkswirtin aus Berlin.…

  • Sampajañña – Wissensklarheit – der vernachlässigte Zwilling der Achtsamkeit?

    Sampajañña – Wissensklarheit – der vernachlässigte Zwilling der Achtsamkeit?

    Ausgabe #25 vom 16.08.2025 | Warum Achtsamkeit und Wissensklarheit (nicht nur) in der Psychotherapie zusammengehören. Woher soll ich wissen, was jetzt dran ist, wenn ich mit ganzer Präsenz wahrgenommen habe, was in der Stunde vor sich geht? Wie wähle ich etwas aus, das ich therapeutisch nutzen will?

  • Wie uns Achtsamkeit in der Psychotherapie zu mehr Gelassenheit verhilft

    Wie uns Achtsamkeit in der Psychotherapie zu mehr Gelassenheit verhilft

    Ausgabe #22 vom 05.07.2025 | Gelassenheit fördert unsere Aufmerksamkeit, lässt uns besser zuhören und wacher aufnehmen, was in den Gesprächen mit unseren Patient*innen vor sich geht. Aber wie kann uns Achtsamkeit auch zu mehr Gelassenheit verhelfen?

  • Stilles Leben oder öffentliches Leben? Von der Selbstzurücknahme als Psychoanalytiker fern jeder Abwendung von der Welt

    Stilles Leben oder öffentliches Leben? Von der Selbstzurücknahme als Psychoanalytiker fern jeder Abwendung von der Welt

    Ausgabe #21 vom 21.06.2025 | Was bedeutet Selbstzurücknahme in einer Welt der Selbstbezogenheit? Könnte darin eine Form der Zuwendung zur Welt liegen, die sich offen hält für das, was uns in der „Andersheit“ des Anderen begegnet?

  • Aussitzen oder Durcharbeiten?

    Aussitzen oder Durcharbeiten?

    Aussitzen oder Durcharbeiten? Wie gehen Sie mit Hindernissen und Widerständen um? Ich bin Psychoanalytiker. Durcharbeiten gehört zu meinem Beruf.Und ich praktiziere täglich Vipassana-Meditation und achtsames Handeln. Vipassana heißt Einsicht.Diese Einsicht entsteht, indem ich meditierend wahrnehme, was ist, und wie es „wirklich“ ist. Die Hindernisse, die ich dabei spüre, gehören dazu. • Gedanken, die mich beunruhigen.• Gefühle, die plötzlich auftreten und mich in Beschlag nehmen.• Schmerzen, die mich daran hindern, ruhig sitzenzubleiben. Ich versuche nicht, sie beiseite zu schieben.Stattdessen versuche ich, sie das sein zu lassen, was sie sind, ohne ihnen sonderlich viel Raum zu geben, nachzuhängen oder entgegenzutreten. Ich „sitze…

  • Präklinische Notfallpsychiatrie und Krisenhilfe | Simon Kurzhals (Hrsg.)

    Im Jahr 2025, 50 Jahre nach der Psychiatrie-Enquête, wird die Integration psychiatrischer Versorgungsangebote in das Gesundheitswesen weiterhin ein wichtiges Thema bleiben. 1975 begann eine Reform dieses psychiatrischen Versorgungssystems, nachdem festgestellt wurde, welche Missstände damals in den Einrichtungen für psychisch Kranke herrschten. Die Psychiatrie-Reform führte zu einer Integration der psychiatrischen Hilfen in das Gesundheitssystem, die auch heute noch nicht vollständig gelungen ist. Das merken wir in den verschiedenen Praxisfeldern im ambulanten Bereich des Gesundheitssystems immer dann, wenn eigene Kompetenzen fehlen, und integrative Hilfen zeitlich verzögert oder nur schwer erreichbar sind, also zum Beispiel im Not- oder Krisenfall. Integration? Davon handelt auch…

  • Inspiration – Intention – Aktion

    Aus meiner heutigen Meditationspraxis: Diese Abfolge von Inspiration, Intention und Aktion bringt immer wieder bedeutsame Veränderungen hervor. Die Inspiration ist der zündende Funke, der uns zu etwas hinzieht und uns damit neugierig auseinandersetzen lässt. Das war für mich heute erneut das Wort „Verweilen“ als Übersetzung des Verbs „viharati“, durch das Adriaan van Wagensveld in seinen Vipassana-Meditationen immer wieder den Begriff der Meditation füllt. Die Intention beschreibt dann jedoch den absichtsvollen Teil der Beschäftigung. Wir wollen etwas auf eine bestimmte Art und Weise erforschen, unseren Nutzen daraus ziehen oder etwas entwickeln. Die Intention richtet unser Handeln auf dieses Anliegen aus. Dabei…